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Infos zum Thema: wohnen und Wohngemeinschaften |
Die Wohngemeinschaft, kurz WG genannt, ist ein echter Klassiker in punkto Studentenleben. Was vor einigen Jahrzehnten
noch ein wenig verrucht klang und besorgten Eltern oftmals genauestens erklärt werden musste, das ist heute für
viele Studierende eine Selbstverständlichkeit. Und das nicht nur aus praktischen Gründen, denn eine WG bedeutet
oftmals deutlich geringere Ausgaben für Miete, Nebenkosten, Telefon und Internet. Viel wichtiger ist den meisten
WG-Mitbewohnern die soziale Komponente: Wer zusammen mit anderen lebt, der fühlt sich seltener allein - und findet
auch in schwierigen Situationen immer einen Ansprechpartner.
Es müssen jedoch nicht immer gleich Krisen sein, die
zusammen schweißen - schon das gemeinsame Kochen oder die vielen Missgeschicke beim Möbel Zusammenbauen machen zu
Zweit, Dritt oder Viert einfach viel mehr Spaß. Selbstverständlich gehören auch Konflikte zum Alltag dazu:
Unterschiedliche Vorstellungen von Hygiene, Kochplänen und Co. werden schnell zu Selbstläufern. Deshalb ist es
umso wichtiger, seine WG sorgsam auszusuchen - oder sich auswählen zu lassen, denn insbesondere in Unistädten
gibt es häufig mehr Bewerber als Wohnmöglichkeiten. Die rechtzeitige Suche und eine gute Vorbereitung bietet
deshalb beste Voraussetzungen für das Zimmer in der Wunsch-WG.
Alternativ hierzu kann man auch gemeinsam mit FreundInnen auf Wohnungssuche gehen, um eine eigene WG zu gründen.
Übrigens: Konflikte können zwar anstrengend sein, bieten aber auch die Möglichkeit zur Erweiterung des eigenen
Horizonts - eine Fähigkeit, die sich auch im späteren Leben bezahlt machen kann.
Eine neue Wohnform ist das "wohnen-für-Hilfe", bei dem Jung und
Alt zusammenwohnen. Hier wird die Miete oder ein Teil der Miete durch kleine Arbeiten im Haushalt abgegolten.
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