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  Infos zum Thema: sparen

Spartipps - Rababtte Leichter gesagt als getan: Sparen scheint für viele Studierende angesichts laufender Kosten nahezu unmöglich. Feste Ausgaben für Miete, Nebenkosten, Telefon -, Internet - sowie Handy- gebühren, Versicherungen und Co. gehen gehörig ins Geld. Hinzu kommen wechselnde Kosten für Kleidung, Lehrmittel, Transport und selbstver- ständlich auch Freizeitaktivitäten - insgesamt also eine Rechnung, die Monat für Monat gerade einmal so aufgeht. Spartipps und Einsparmöglichkeiten müssen deshalb langfristig ansetzen, um wirklich eine sichtbare Veränderung im Portemonnaie zu bringen. Empfehlenswert ist es daher, über mehrere Monate Buch zu führen und jede noch so kleine Ausgabe vom Clubeintritt bis zum Mensaessen akribisch aufzuschreiben. Anfangs mag einem dieser Fleiß noch lächerlich erscheinen, doch schon bald gewöhnt man sich an die tägliche Übung. Am Ende des Monats werden dann alle Ausgaben thematisch gegliedert - beispielsweise in lebensnotwendige Ausgaben und solche, die eher dem Bereich Freizeit und Co. zuzuordnen sind.

Insbesondere über einen mittelfristigen Zeitraum zeigt sich so oft ganz von selbst, an welchen Punkten Einsparmöglichkeiten bestehen und welche tatsächlich zu den unumgänglichen Fixkosten zählen. Denn oftmals sind es die kleinen Ausgaben, die sich summieren: Wer beispielsweise seinen täglichen Coffee to go benötigt, der gibt hierfür im Monat gut und gerne 60 Euro und mehr aus - ein Posten, der sich eventuell einsparen lässt. Und auch andere Muster lassen sich erkennen: Wer beispielsweise oft mit der Bahn nach Hause fährt und hierfür einen gehörigen Betrag pro Monat ausgibt, für den könnte sich eine Bahncard lohnen. Studenten mit eigenem PKW hingegen können sich die Fahrt zu den Eltern mit anderen Mitfahrern teilen - und so wiederum einen Teil der Spritkosten sparen.

Auch in anderen Lebensbereichen sind es die Details, die den entscheidenden Unterschied machen können: In einer Wohngemeinschaft oder im Studentenwohnheim sind bereits die Fixkosten für die monatliche Miete meist deutlich geringer als in einer eigenen Wohnung. Und auch, wer oft gemeinsam mit Freunden kocht, kann hierdurch eine Menge Geld sparen. Ein weiterer Spartipp, der ganz einfach umzusetzen ist: Vor Vertragsabschluss beispielsweise fürs Mobiltelefon, für den Internetanschluss oder auch für eine Versicherung immer mehrere Anbieter vergleichen. Oftmals gibt es deutlich günstigere Tarife bei längerer Vertragslaufzeit - was sich für diejenigen lohnt, die definitiv für ihr Studium an einem Wohnort bleiben werden.

Unsere Beispiele zeigen also: Einsparmöglichkeiten sind eine höchst individuelle Angelegenheit - am Besten, man macht sich einmal selbst ein Bild von den monatlichen Ausgaben; von möglichen Alternativen, aber auch von den eigenen Wünschen und Bedürfnissen, die man nicht einsparen möchte.